Am 15. September trafen sich die Familienforscher zum Stammtisch in Mücke.
Hans Henkel hielt einen Vortrag über den Pfarrer Friedrich Münch und die Gießener Auswanderungsgesellschaft.
- Münch wurde 1799 in Nieder-Gemünden geboren und wegen seiner demokratischen Gesinnung von den Behörden überwacht.
- Gemeinsam mit seinem Schwager Paul Follen gründete er 1834 die Auswanderungsgesellschaft. Sie wollten politischer Unterdrückung entkommen und in Amerika ein demokratisches Gemeinwesen aufbauen.
- 1834 führten sie rund 500 Auswanderer nach Amerika und ließen sich in Dutzow, Missouri, nieder.
- Ihr Plan eines deutschen Bundesstaates scheiterte. Münch wurde jedoch erfolgreicher Farmer und Politiker: Laut Artikel war er Mitgründer der Republikanischen Partei, Senator in Missouri und engagierter Gegner der Sklaverei.
Beim Treffen wurden außerdem der Dokumentarfilm „Aufbruch in die Utopie“ gezeigt und Bücher zur Auswanderung sowie zur örtlichen Familien- und Häusergeschichte vorgestellt.
Die Mücker Stimme berichtete.


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